So wird das Bad zur Wohlfühloase: 8 Tipps für Wellnessfans

Es ist nicht schwer, ein Bad in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Hier gibt es die passenden Inspirationen. Fliesen ✅ Textilien ✅ Equipment ✅

Stefanie Jungmann
Von Stefanie Jungmann
8 Lesezeit
Quelle: Pixabay

Für viele Menschen stellt das Badezimmer weitaus mehr als nur einen Raum zum Waschen dar. Vielmehr ist es vor allem Fans von Wellness und Co. wichtig, sich hier – zum Beispiel nach einem anstrengenden Arbeitstag – entspannen zu können. Damit genau das gelingt, kann es natürlich wichtig werden, ein paar Vorkehrungen zu treffen. 

Doch unabhängig davon, ob es darum geht, einen Raum im Rahmen eines Neubaus von Grund auf zu erschaffen oder mit Hilfe von Renovierungs- und Sanierungsarbeiten für einen neuen „Wellness-Look“ zu sorgen: Die Möglichkeiten sind vielseitig.

Die folgenden Inspirationen helfen dabei, eine Lösung zu finden, die dem eigenen Geschmack bis ins Detail entspricht. Und selbstverständlich ist es auch möglich, den „perfekten Raum“ nach und nach entstehen zu lassen.

Tipp Nr. 1: Von Anfang an für den richtigen „Rahmen“ sorgen

Dieser Tipp empfiehlt sich für alle, die dabei sind, einen Neubau zu planen oder ihr Bad von Grund auf neu zu gestalten: Mit Hilfe der passenden Fliesen ist es möglich, die gemütliche Atmosphäre eines Zimmers noch weiter zu betonen. Wer für sich beschlossen hat, sich hier selbst um alles zu kümmern kann Fliesen online kaufen, um hier von einer großen Auswahl zu profitieren.

Auf der Suche nach den passenden Designs empfiehlt es sich, nicht nur den persönlichen Geschmack, sondern auch die Größe des Badezimmers zu beachten. Vor allem in kleineren Räumlichkeiten ist es sinnvoll, eher zu hellen Fliesen zu greifen. Größere (Wellness-) Bäder wirken auch mit dunklen Fliesen sehr edel. 

Tipp Nr. 2: Mit verschiedenen Gerüchen Wellness erzeugen

Wellness kann man nicht nur sehen und fühlen, sondern bis zu einem gewissen Grad auch riechen. Letztendlich entscheidet natürlich der ganz persönliche Geschmack darüber, was als angenehm empfunden wird. 

Vor allem Klassiker, wie zum Beispiel Lavendel und Patschuli, eignen sich hervorragend dazu, um etwas mehr Ruhe und Wohnkomfort in den Alltag einkehren zu lassen. Wie intensiv der Geruch in den Räumlichkeiten, zum Beispiel mithilfe eines Diffusors oder mit einer Duftkerze, verteilt werden sollte, ist natürlich vom persönlichen Geschmack abhängig.  

Tipp Nr. 3: Natürliche Materialien für eine ansprechende Optik

Wellness, Entspannung und natürliche Materialien gehören für viele Menschen einfach zusammen. Vor allem Holz nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein. Entgegen vieler Vorurteile lässt es sich unter anderem auch in vielen Nassbereichen, wie zum Beispiel im Bad, dazu verwenden, um hier für eine besondere Atmosphäre zu sorgen. 

Ein weiterer Pluspunkt: Holz erweist sich im Alltag oft als deutlich weniger pflegeintensiv als angenommen. Das Material kann im Bad unter anderem nicht nur im Zusammenhang mit Möbelstücken, sondern auch im Deckenbereich verwendet werden. Wer sich für eine verlässliche Versiegelung entscheidet, schafft eine Schutzschicht, die dazu beiträgt, dass die Optik auf ansprechende Weise in Szene gesetzt werden kann. Je nach Art der Versiegelung ist es nötig, diese hin und wieder zu erneuern, um weiterhin von einem überzeugenden Effekt zu profitieren. 

Zusatztipp: Viele Möbelstücke aus Holz sind heutzutage multifunktional und eignen sich dementsprechend unter anderem auch hervorragend für den Einsatz in kleineren Räumen. 

bad zur wohlfuehloase

Tipp Nr. 4: Die passenden Lichteffekte wählen

Licht und Lichteffekte spielen nicht nur im klassischen Wohnbereich eine wichtige Rolle. Auch gerade im Badezimmer tragen sie das Potenzial in sich, den Entspannungsfaktor noch weiter zu erhöhen. 

Neben klassischen Decken- und Wandleuchten setzen viele Wellnessfans auf eine der natürlichsten Lichtquellen überhaupt: Die Kerze. Kerzenlicht eignet sich hervorragend dazu, um als Untermalung für ein Vollbad genutzt zu werden. Wer keine Lust auf offenes Feuer hat, gleichzeitig aber nicht den kompletten Raum erhellen möchte, kann unter anderem auch überlegen, einen Dimmer zu integrieren. Dieser ermöglicht es, das Licht im Bad immer wieder neu an Tageszeiten und Stimmungen anzupassen. 

Tipp Nr. 5: Verbindungen zum Smart Home schaffen

Wer an „Wohnen“ und „Komfort“ denkt, stößt heutzutage unweigerlich auf die vielen Vorteile, die das moderne Smart Home bietet. Auch im Bad ist es zum Beispiel möglich, die Heizung (oder das bereits erwähnte Licht) per App zu bedienen. Oder wie wäre es damit, beim Duschen ganz bequem per Sprachbefehl den eigenen Lieblingssender starten zu können? 

Im Rahmen der Suche nach dem passenden Equipment ist es wichtig, immer wieder aufs Neue darauf zu achten, dass die entsprechenden Gerätschaften auch für die Nutzung im Bad freigegeben sind. Ansonsten kann die hohe Luftfeuchtigkeit für einen Defekt sorgen. Im Zweifel hilft natürlich auch der Hersteller weiter. 

Tipp Nr. 6: Textilien – kuschelige Accessoires für mehr Wellness

Die Zeiten, in denen Handtücher, Waschlappen und Co. ausschließlich Mittel zum Zweck waren, sind vorbei! In einem Bad, in dem Wellness großgeschrieben wird, stellt es absolut kein Problem dar, sie offen und gut sichtbar für alle zu platzieren. 

Damit einem möglichst harmonischen Gesamtbild nichts im Wege steht, ist es wichtig, die einzelnen Textilien farblich aufeinander abzustimmen. Hierbei sind auch tolle Kombinationen mit Teppichen und Kissen möglich. 

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich bei der Wahl seiner Textilien direkt für bereits vorgefertigte Sets entscheiden. 

Tipp Nr. 7: Nicht zu viele Pflegeprodukte nutzen

Hierbei handelt es sich um einen Tipp, der seine Sinnhaftigkeit erst auf den zweiten Blick zeigt. Als Grundregel gilt: Je mehr Pflegeprodukte offen drapiert werden, desto unordentlicher wirkt das Gesamtergebnis. Auch, wenn angebrochene Shampoo Flaschen, Conditioner und Ähnliches natürlich viele Möglichkeiten bieten, die eigene Beauty Routine immer wieder neu zu erfinden, vermittelt sich hier rasch ein Bild des „unaufgeräumten Badezimmers“. 

Daher gilt: Entweder ein Produkt nach dem anderen aufbrauchen oder angebrochene Flaschen so drapieren, dass sie nicht direkt ins Auge stechen – zum Beispiel in einer Art Vorratsschrank

Tipp Nr. 8: Waschmaschinen und andere Alltagshelfer (falls möglich) an einer anderen Stelle platzieren

Viele Menschen stellen ihre Waschmaschine im Bad auf. Hierbei handelt es sich um eine Entscheidung, die im Alltag durchaus praktisch sein kann. Dennoch können Geräte dieser Art im Badezimmer dafür sorgen, dass die Entspannung auf der Strecke bleibt. Wer möchte sich schon bei einem entspannten Vollbad mit der Frage „Wann muss ich die nächste Wäsche starten?“ auseinandersetzen müssen. 

Das Unterbewusstsein ist durchaus dazu in der Lage, entsprechende Verbindungen zu ziehen – auch, wenn dies den Erholungssuchenden nicht auf Anhieb bewusst ist. 

Fazit

Egal, ob kleines oder großes Bad: Die meisten Räume verfügen über ein Wellnesspotenzial, das eigentlich nur ausgenutzt werden muss. Die oben genannten Tipps zeigen, dass es sich definitiv lohnt, hier einen Blick auf die Details zu werfen, um nach und nach die eigene Wellness-Oase entstehen zu lassen. 

Wer sich dann noch ein wenig Zeit nimmt, um Preise zu vergleichen und die ein oder andere Aufgabe einfach selbst übernimmt, kann ganz nebenbei auch noch Geld sparen. Es lohnt sich definitiv, sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten (und zum Beispiel im Rahmen guter Vorsätze für das neue Jahr) hier anzusetzen, um sich im Alltag wohlverdiente Entspannung auf unterschiedlichen Ebenen gönnen zu können. 

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Stefanie Jungmann studierte von 2012 bis 2017 Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und schloss ihr Studium als Bachelor of Arts ab.
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