Wohnbereiche individueller gestalten: Diese Nachrüst- und Sanierungsarbeiten sind besonders beliebt

Einzigartige Wohnräume gestalten: Beliebte Sanierungsarbeiten für individuelle Wohnbereiche. Kreativität entfalten!

Anke Fröhlich
Von Anke Fröhlich
5 Lesezeit
Quelle: Pixabay

Wer sich einmal vor Augen führt, wie viel Zeit ein Mensch in den eigenen vier Wänden verbringt, erkennt schnell, dass es sich definitiv lohnt, hier für einen hohen Komfortfaktor zu sorgen. Aber wie? Im Laufe der Jahre zeigt sich immer wieder, dass der Wohnbereich, der – vielleicht zum Einzug – noch als „perfekt“ wahrgenommen wurde, möglicherweise doch noch gestalterische Lücken aufweist. 

Manchmal ändert sich auch einfach der Geschmack. Kurz: Mit dem Ziel einer gesteigerten Lebensqualität lohnt es sich definitiv, den eigenen Einrichtungsstil und die Gestaltung des Wohnraumes immer wieder zu überdenken – oder zumindest infrage zu stellen. 

Besonders praktisch ist es natürlich, dass auch viele Nachrüst- und Umbauarbeiten, die gegebenenfalls im ersten Moment als umständlich angesehen werden könnten, nicht schwer umzusetzen sind. 

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, worauf Menschen, die Lust darauf haben, ihre Wohnung neu zu erfinden, achten sollten. Ganz nebenbei enthalten sie auch wertvolle Inspirationen rund um modernes Wohnen, die sich mit so gut wie jedem Einrichtungsstil kombinieren lassen. 

Tipp Nr. 1: Fenster in den Wohnbereich integrieren

Das Potenzial, das sich hinter richtig platzierten, hochwertigen Fenstern im Wohnbereich verbirgt, sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. So können unter anderem Dachfenster mit Rollladen dafür sorgen, dass die Räumlichkeiten im oberen Bereich eines Hauses auf angenehme Weise mit Licht durchflutet werden. 

Die integrierten Rollläden helfen gleichzeitig dabei, das einfallende Licht auf Wunsch zu reduzieren und an den individuellen Geschmack anzupassen. Wer sich vom Licht wecken lassen möchte, zieht die integrierten Rollläden bereits am Abend schon nach oben. Diejenigen, die länger schlafen möchten, lassen sie herunter. 

Auch eine große Fensterfront im Mix mit bunten Vorhängen kann dabei helfen, für eine spannende (und gemütliche) Atmosphäre zu sorgen – vor allem dann, wenn hierbei helle Designs zum Tragen kommen. Mit transparenten, leicht gelben Stoffen fällt es sicherlich am Morgen schwer, sich nicht auf den Tag zu freuen. 

Tipp Nr. 2: Trennwände ziehen

Große Räume wirken oft einladend, modern und stilsicher. Wer jedoch Lust auf etwas mehr Gemütlichkeit hat, kann gut beraten sein, hier gegebenenfalls einzelne Trennwände einzuziehen. Die Möglichkeiten, die der Bereich Trockenbau in der heutigen Zeit bietet, sind vielseitig und können dabei helfen, den zur Verfügung stehenden Platz noch besser nutzen zu können.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer abgegrenzten Leseecke? Oder mit einem separaten Essbereich, der vom Wohnzimmer getrennt, aber dennoch nicht komplett abgeschnitten, wird? 

Fest steht: Trennwände spielen heutzutage definitiv nicht mehr nur im Großraumbüro, sondern auch im Privatleben eine wichtige Rolle. Sie sind funktional, praktisch und können ganz nebenbei dabei helfen, den hohen optischen Anspruch eines Raumes noch weiter zu unterstreichen. 

Apropos „streichen“: Selbstverständlich müssen Trennwände nicht in klassischen Farben, wie Weiß oder Grau, daherkommen. Es besteht auch die Möglichkeit, durchaus auf bunte Varianten zu setzen. 

Tipp Nr. 3: Decken abhängen

Die Gründe, die dafürsprechen, eine Decke gegebenenfalls abzuhängen, sind vielseitig. Vor allem in Altbauwohnungen, die meist mit besonders hohen Decken ausgestattet wurden, bietet sich auf diese Weise die Chance, für ein wenig mehr Gemütlichkeit zu sorgen und so die Raumwirkung positiv zu beeinflussen

Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sollte das Abhängen von Decken nicht unterschätzt werden. Denn: Eine niedrigere Decke bedeutet unter anderem auch, bei den Heizkosten sparen zu können. Immerhin muss hier dann weniger Raum beheizt werden. 

Zu guter Letzt kann es auch aus rein optischen Gründen sinnvoll sein, sich für das Deckenabhängen zu interessieren. Auf diese Weise ist es möglich, einer Decke ein vollkommen neues Design zu schenken. Die entsprechenden Arbeiten müssen nicht zwangsläufig aufwendig sein. Oft sind es „Kleinigkeiten“, die für einen gesteigerten Wohnkomfort sorgen können. 

Fazit

Nicht nur Hobbyhandwerker dürfte es freuen, dass eine Wohnung – unabhängig von ihrem Alter – heutzutage oft mehr Potenzial bietet als erwartet. Wer seinen eigenen Einrichtungsstil und die Gegebenheiten in den eigenen vier Wänden in regelmäßigen Abständen infrage stellt, kann sich immer wieder neu erfinden – je nachdem, welche Arbeiten ins Auge gefasst werden, bitte in Absprache mit dem Vermieter

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Anke Fröhlich studierte 2014-2018 Innenarchitektur an der Fachhochschule Trier und absolvierte ihr Studium als Diplom Ingenieur Innenarchitektin. Sie verbringt Zeit gerne damit, sich durch den Besuch von Möbel- und Designausstellungen inspirieren zu lassen, die Welt zu bereisen und verschiedene Stile und Kulturen zu erkunden.
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