In wenigen Schritten zum Eigenheim – Tipps zur Baufinanzierung

Immobilienfinanzierung leicht gemacht: Das gilt es zu beachten! ✅ Hauskredit ✅ Tilgung ✅ Hier mehr lesen!

Anke Fröhlich
Von Anke Fröhlich
5 Lesezeit
Quelle: Pixabay

Von diesem Moment träumen Menschen auf der ganzen Welt: Sie betreten zum ersten Mal ihr Eigenheim. Die Welt scheint still zu stehen. Denn für die Hauskäufer geht ein Lebenstraum in Erfüllung. 

Die meisten Immobilienkäufer setzen dabei auf einen seriösen Kredit. Doch was versteht man unter einer Baufinanzierung? Gelingt die Immobilienfinanzierung auch ohne Eigenkapital? Was hat es mit dem Sollzinssatz auf sich und wie hoch darf die Tilgungsrate ausfallen? Dieser Artikel liefert Antworten! 

Was ist eine Baufinanzierung?

Viele Menschen können sich ihr Eigenheim nicht aus eigener Kraft leisten. Sie wenden sich an eine Bank oder ein Kreditinstitut und beantragen eine Immobilienfinanzierung. Die Bank erstellt ein Angebot auf Basis des Eigenkapitals und des Kaufpreises des Wunschobjektes. 

Je höher das Eigenkapital ausfällt, desto günstiger das Darlehen. Die Darlehenssumme zahlt der Kreditgeber nach Abschluss des Vertrages an die Kreditnehmer aus. Diese entrichten fortan einen monatlichen Beitrag und bezahlen den Kredit somit nach und nach ab. 

Bei der Suche nach dem passenden Baukredit unterstützt der Spezialist für Baufinanzierung in Nürnberg Interessierte. Diese können ein unverbindliches Beratungsgespräch nutzen, um einen Überblick über ihre finanzielle Situation zu erhalten. Im Anschluss werden die konkreten Ziele definiert. 

Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital: Ist das möglich?

Als Faustregel gilt: Je weniger Eigenkapital zur Verfügung steht, desto teurer fällt der Immobilienkredit aus. Denn der Kreditgeber verlangt höhere Zinsen. Schließlich geht dieser ein größeres Risiko ein. In der Folge fallen die monatlichen Beiträge höher aus. 

Interessenten mit einem geringen Eigenkapital sollten sich deswegen ausführlich mit der Frage beschäftigen, ob sie die Zahlungen über Jahrzehnte leisten können. In der Regel greift die Restschuld nach einem Zeitraum von 30 Jahren. 

Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist nur möglich, wenn es sich bei den Antragstellern um unkündbare Angestellte wie Beamte handelt. Die Bank misst den Interessenten eine hohe Zahlungsfähigkeit zu, was sich positiv auf die Höhe des Darlehens auswirkt. 

Der Sollzinssatz: Tipps und Tricks 

Wer eine Immobilie finanziert, sollte sich insbesondere über den Sollzinssatz informieren. Vorsicht ist geboten, wenn Anbieter mit niedrigen Sollzinssätzen über einen kurzen Zeitraum werben. 

Diese gelten häufig über Zeitspannen zwischen 5 und 10 Jahren. Steigen die Zinsen anschließend, kann sich der Bau des Eigenheims oder der Hauskauf als kostspielig erweisen. 

Aus diesem Grund sollten Hauskäufer den Sollzinssatz auf mindestens 20 Jahre festlegen. So schützen Sie sich vor unvorhersehbaren Kosten. 

Die Tilgung: Das gilt es zu beachten 

Wie viel Tilgung ist sinnvoll? Diese Frage stellen sich Hauskäufer weltweit, die eine Immobilienfinanzierung in Erwägung ziehen. Dabei gilt: Die Tilgung sollte hoch genug ausfallen, damit das Haus in einem möglichst kurzen Zeitrahmen abbezahlt werden kann. Gleichzeitig sollte die Tilgung aber auch so niedrig ausfallen, dass die Hauskäufer die monatlichen Zahlungen problemlos realisieren können. 

In der Regel wählen Interessierte bei ihrer Baufinanzierung das Annuitätendarlehen. Die monatliche Rate besteht aus einem Tilgungs- und einem Zinsanteil. Je niedriger die Zinsen ausfallen, desto mehr können die Hauskäufer tilgen. 

Angebote mit einer Tilgungsrate in Höhe von 1 Prozent pro Jahr erweisen sich deswegen als nachteilig. Denn die niedrige Tilgungsrate bewirkt, dass die Hauskäufer das Darlehen lange abbezahlen. 

Eine Tilgungsrate von 2 oder 3 Prozent ist zu empfehlen. Allerdings sollten die Interessenten abwägen, ob dies im Einzelfall realisierbar ist. Denn in diesem Fall ist das Darlehen zwar schneller abbezahlt. Die monatlichen Raten fallen jedoch höher aus. 

Das Fazit – mit den richtigen Tipps zum günstigen Immobiliendarlehen 

Rückt der große Moment näher, ist die Freude groß. Endlich betreten die Käufer das Haus ihrer Träume. Möglich ist dies in den meisten Fällen durch eine Baufinanzierung. 

Haben sich die Immobilienkäufer im Vorfeld jedoch nicht ausreichend über die Konditionen ihres Immobiliendarlehens informiert oder impulsive Entscheidungen getroffen, können Zusatzkosten die anfängliche Freude dämpfen. 

Eigenheimbesitzer sollten sich bei der Finanzierung deswegen an seriöse Anbieter wenden, die einen Sollzinssatz von über 20 Jahren anbieten. Die Tilgungsrate sollte so hoch ausfallen, dass der Kredit möglichst schnell abbezahlt werden kann. 

Des Weiteren sollte die Tilgungsrate monatliche Raten ermöglichen, die realisierbar sind. Hauskäufer sollten somit darauf achten, sich finanziell nicht zu übernehmen. 

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Anke Fröhlich studierte 2014-2018 Innenarchitektur an der Fachhochschule Trier und absolvierte ihr Studium als Diplom Ingenieur Innenarchitektin. Sie verbringt Zeit gerne damit, sich durch den Besuch von Möbel- und Designausstellungen inspirieren zu lassen, die Welt zu bereisen und verschiedene Stile und Kulturen zu erkunden.
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