Cool waschen: Ideen für die Integration der Waschmaschine in die Küche

Clevere Tipps für die nahtlose Einbindung der Waschmaschine in Ihre Küche – für modernes Wohnen und mehr Platz!

Stefanie Jungmann
Von Stefanie Jungmann
4 Lesezeit
Quelle: Wohntrends Magazin

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Die Integration einer Waschmaschine in die Küche ist eine clevere Lösung, die Funktionalität und Design vereint, besonders in Wohnungen mit begrenztem Platzangebot. Innovative Ideen zur Einbindung dieses Alltagshelfers in die Küche schaffen einen nahtlosen Übergang zwischen Kochen und Wäschepflege. Dieser Artikel gibt Interieur-Tipps für die perfekte Geräteintegration.

Kompakte Geräte, wenn weniger Platz ist

Eine klassische Waschmaschine hat meistens eine Breite von 60 cm. Doch nicht immer ist in der Küche so viel Platz, um sie zu integrieren. Hier sind kompakte Lösungen gefragt. Schmalere Geräte gibt es bereits mit einer Breite zwischen 44 und 54 cm. Damit können sie deutlich leichter in kleinen Küchenzeilen verschwinden. Durch den Einbau hinter Küchenfronten oder in einem Schrank kann das Gerät sogar nahtlos in das Küchendesign integriert werden.

Stylisch einbauen: Ideen für Selberbauer

Eine beliebte Option ist, die Waschmaschine unter einer Arbeitsplatte zu platzieren, idealerweise neben der Spüle, um die vorhandenen Wasseranschlüsse zu nutzen. Dies schafft ein nahtloses und aufgeräumtes Erscheinungsbild. Um die Waschmaschine optisch zu verbergen, kann man eine Küchentür wählen, die dem Rest der Küchenfronten entspricht. Alternativ kann ein Vorhang oder eine dekorative Blende verwendet werden, um das Gerät zu verdecken, wenn es nicht in Gebrauch ist. Ein schmaler Schrank neben der Waschmaschine bietet zusätzlichen Stauraum für Waschmittel und andere Reinigungsutensilien.

Für Küchen mit einer Insel bietet sich die Möglichkeit, die Waschmaschine dort zu integrieren, was zusätzlichen Arbeitsplatz schafft. Eine erhöhte Plattform für die Waschmaschine kann das Be- und Entladen erleichtern und gleichzeitig zusätzlichen Stauraum darunter schaffen. Wenn die Küche groß genug ist, kann eine separate Ecke oder Nische speziell für die Wäschepflege eingerichtet werden, was eine klare Trennung zwischen Koch- und Waschbereich schafft.

Der beste Platz aus ergonomischer Sicht

Idealerweise sollte die Waschmaschine in der Nähe des Wasseranschlusses und des Abflusses platziert werden, um Installationen zu vereinfachen. Eine erhöhte Positionierung, beispielsweise durch Einbau auf einem Podest, erleichtert das Be- und Entladen der Wäsche und schont den Rücken. Es ist wichtig, genügend Bewegungsfreiraum vor der Waschmaschine zu lassen, damit man bequem davor stehen und arbeiten kann. Die Integration in einen Küchenschrank mit einer Tür, die sich vollständig öffnen lässt, bietet einen versteckten, aber zugänglichen Standort. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass die Waschmaschine nicht den Arbeitsfluss in der Küche stört, besonders wenn die Küche häufig für die Zubereitung von Mahlzeiten genutzt wird. Eine seitliche Positionierung, weg von den Hauptarbeitsbereichen wie Herd und Spüle, ist oft eine gute Lösung.

Was hilft gegen Maschinengeräusche in der Küche?

Die Auswahl einer leisen Waschmaschine ist entscheidend, besonders in offenen Wohnräumen wie einer Küche. Moderne Waschmaschinen sind oft mit speziellen Schallschutzmaßnahmen ausgestattet, die den Geräuschpegel während des Betriebs deutlich reduzieren. Zusätzliche Dämmmaterialien in der Maschine können helfen, die Geräuschentwicklung weiter zu minimieren.

Ein häufiges Problem ist ein zu enger Einbau der Waschmaschine, der Vibrationen und Geräusche verstärken kann. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, genügend Platz um das Gerät herum zu lassen. Anti-Vibrationsmatten unter der Waschmaschine sind eine einfache und effektive Lösung, um Vibrationen und damit verbundene Geräusche zu reduzieren. Die regelmäßige Wartung und das Ausbalancieren der Trommel können ebenfalls helfen, unnötige Geräusche zu verhindern. Einige Modelle verfügen über spezielle Nacht- oder geräuscharme Programme, die besonders geräuscharm sind. Diese Programme sind ideal für Haushalte, in denen nachts oder während der Ruhezeiten gewaschen wird.

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Stefanie Jungmann studierte von 2012 bis 2017 Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und schloss ihr Studium als Bachelor of Arts ab.
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